Am 5. Mai besuchte die 4. Klasse der Mittelschule die Ausstellung zum Thema Ostarbeiter in der HITIAG im Parkpavillon in Golling. Im Rahmen Ausstellung bekamen die Schülerinnen und Schüler einen eindrucksvollen Einblick in das Schicksal der sogenannten Ostarbeiterinnen und Ostarbeiter während der NS-Zeit.
Die Ausstellung thematisiert das Leben und Leiden von Zwangsarbeiter:innen aus Osteuropa, die während der NS-Zeit zur Arbeit nach Österreich deportiert wurden. Durch Originaldokumente, persönliche Berichte und historische Fotografien wurde das schwierige Thema für die Kinder altersgerecht und sensibel aufbereitet.
Begleitet wurde die Klasse von ihren Lehrerinnen Karina Brandner und Melanie Payerl und dem Gollinger Bürgermeister Alois Kammerer. Ausführliche Informationen zum Thema bekamen wir vom Regionalhistoriker Manfred Zwirner, der uns durch die Ausstellung führte. Abschließend besuchten wir noch den Gollinger Bürgermeister in der Gemeinde und im Zuge dessen erhielten die Schüler:innen zwei Chroniken über Golling.
Der Besuch war nicht nur lehrreich, sondern auch bewegend – ein wichtiger Beitrag zur historischen Bildung in der Region und zum Verständnis für die Bedeutung von Frieden und Menschenrechten.